der tag an dem die larve sich in einem rosa elefanten verwandelt.

knisternd und knabbernd robbt sie sich den weg

der weg ist ein langer, denn sie ist ein gespenst, eine maske.
als vollwertiges wesen kann man sie noch nicht bezeichnen.
sie scheint tapfer zu sein, denn seit tagen schon arbeitet sie an einem stück.
an einem stück holz. diese alte larve.

was sie allerdings nicht weiß, das stück holz ist ein ganz besonderes stück holz.
sie kann es nicht wissen, denn sie ist ein ehrliches wesen, sie lässt sich von
äusserlichkeiten nicht beeindrucken, sie interessiert sich lediglich für das innere des holzes.
doch was lernt man immer wieder vom leben?
bloß nicht zu gutmütig sein, nicht jedem zu vertrauen, kritisch zu hinterfragen.

doch genau darauf hat die kleine larve keine lust.
immer missmutig durch jegliches holz zu robben.
sie möchte sich gehen lassen.
das risiko, aus dem holz entfernt zu werden,
geht sie gerne ein. und würde sie immer wieder.

sicherheiten braucht sie keine,
sie lebt für den moment.
für jeden kleinen splitter den sie sich vorrobben kann,
ist sie dankbar.

und das bleibt nicht unbemerkt.
sprossachsen karma beobachtet sie von geburt an.
er kommt nicht umhin festzustellen,
diese kleine larve ist eine reine seele.
und wie es nun mal mit dem karma ist…

lässt die sprossachse von seinem freund krishna,
der ihm noch einen gefallen schuldete,
das gute stück holz mit seinem feinsten
acid-pee segnen.

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